EMOdico Baulexikon

Emodice BaulexikonDie Mörtelindustrie produziert in Europa heutzutage mehr als 100 Mörtelarten. Diese gibt es in verschiedenen Formen und mit chemischen und mechanischen spezifischen Eigenschaften und Charakteristiken, die sich für die verschiedensten Baumaßnahmen eignen.

Um den Technologie-Austausch durch die Verwendung einer gemeinsamen Sprache zu erleichtern, bietet die EMO diese Ausgabe des „Technischen Wörterbuchs der europäischen Mörtel“ an mit Definitionen der verschiedenen Mörtelarten sowie deren Eigenschaften und Leistungen.

Dieses Wörterbuch bildet ein Referenzdokument bei den internationalen Normungsarbeiten. Es sollte den Herstellern, Fachleuten, wissenschaftlichen Instituten, Labors, ausschreibenden Stellen und Verarbeitern erlauben, ihr Wissen über die Welt der Mörtel und die passende Terminologie zu verbessern. Die aufgeführten Definitionen beziehen sich auf entsprechende Europäische Normen (EN) oder Internationale Standards (ISO).

(Mit freundlicher Genehmigung von euromortar.com)

1. Allgemeine Definitionen

Ein Gemisch aus einem oder mehreren anorganischen oder organischen Bindemitteln, Zuschlägen, Füllern, Zusatzstoffen und/oder Zusatzmitteln.
Ein Mörtel, für den der Hersteller die Zusammensetzung und das Herstellverfahren so wählt, daß bestimmte Eigenschaften erreicht werden (Performance Konzept).
(EN 998)
Ein Mörtel, der nach einem vorgegebenen Mischungsverhältnis hergestellt wird und dessen Eigenschaften aus dem Mischungsverhältnis der Ausgangsstoffe abgeleitet werden (Rezept Konzept).
(EN 998)
Ein Mörtel, der in einem Werk zusammengesetzt und gemischt wird. Dabei kann es sich um Trockenmörtel, der fertig gemischt ist und nur noch die Wasserzugabe erfordert, oder um Naßmörtel, der gebrauchsfertig geliefert wird, handeln.
Vordosierter Mörtel oder Werk-Vormörtel.
Im Werk dosierte Ausgansstoffe, die zur Baustelle geliefert werden und dort nach den Richtlinien des Herstellers unter den von ihm angegebenen Bedingungen gemischt werden (z.B. Mehrkammer-Silomörtel).
Im Werk dosierte und gemischte Ausgangsstoffe, die zur Baustelle geliefert werden und denen weitere vom Werk spezifierte oder zur Verfügung gestellte Ausgangsstoffe hinzugefügt werden (z.B. Zement).
Ein Mörtel, der aus Grundstoffen (z.B. Bindemittel, Zuschlag, Wasser) auf der Baustelle dosiert und gemischt wird.
Mörtel, der allgemeinen Anforderungen genügt, jedoch keine speziellen Eigenschaften besitzt. Er kann als Rezeptmörtel und/oder als Eignungsprüfungsmörtel hergestellt werden.
(EN 998-1)
Vollständig gemischter und gebrauchsfertiger Mörtel.
Eignungsprüfungsmörtel mit einer Trockenrohdichte unter 1.400 kg/m³.
(EN 998)
Speziell eingefärbter Mörtel mit dekorativer Funktion.
Mörtel mit separat vordosierten Komponenten (z.B. Pulver + Flüssigkeit), die auf der Baustelle zusammengemischt werden.
Mörtel mit mineralischem, hydraulischem Bindemittel, der mit Wasser aushärtet.
Mischung organischer Bindemittel in Form einer wässrigen Polymerdispersion, organischer Zusatzmittel und mineralischer Zuschläge und/oder Füllstoffe. Die Mischung ist gebrauchsfertig.
Mischung eines synthetischen Harzes, mivneralischer Füllstoffe und/oder Zuschlägen sowie organischer Additive, die durch chemische Reaktion erhärtet. Die vordosierten Zutaten sind so abgepackt, dass sie nur noch zusammengemischt werden müssen.
(EN 12004)
Schicht, die auf der Baustelle direkt auf dem Untergrund, mit oder ohne Verbund, oder auf einer Trenn- oder  Dämmschicht verlegt wird, um eine oder mehrere Funktionen zu erfüllen: eine vorgegebene Höhenlage zu erreichen, einen Bodenbelag aufzunehmen, unmittelbar genutzt zu werden.
(EN 13318)
Estrich, der aus einem selbstnivellierenden Estrichmörtel hergestellt wird.
(EN 13318)
Der Freibewitterung ausgesetzte horizontale Unterseiten an einem Gebäude.
(EN 13499)
Oberfläche, auf die der Mörtel (organischer oder mineralischer Putz oder Anstrich) aufgetragen wird.
Eine Reihe von Lagen eines Putzes, die auf den Putzgrund in Verbindung mit einer eventuellen Verwendung eines Putzträgers und/oder einer Putzarmierung und/oder einer Untergrundvorbehandlung aufgebracht werden können.
(EN 998-1)
Lage, die in einem oder in mehreren Arbeitsgängen mit demselben Putzmörtel vor dem Verfestigen der vorherigen Putzlage (frisch in frisch) ausgeführt wird.
(EN 998-1)
Untere Lage oder Lagen eines Putzsystems.
(EN 998-1)
Oberste Lage eines mehrlagigen Putzsystems.
(EN 998-1)
Kristallisation von Salzen an der Mörteloberfläche.
Fähigkeit eines Mörtels, dynamische oder statische Risse zu überbrücken.
(EN 13318)
Widerstand einer Estrichoberfläche gegenüber gleitender Reibung von Personen oder Fahrzeugen.

2. Mörtelarten

Mischung eines oder mehrerer anorganischer Bindemittel, Zuschlägen und ggf. Zusatzstoffen und/oder Zusatzmitteln zur Verwendung als Außen- oder Innenputz.
(EN 998-1)
Putz mit Polymer als hauptsächlichem Bindemittel.
Mineralischer Putz mit Kaliumsilikat als Hauptbindemittel. Er härtet durch Verdunsten des Wassers und Reaktion mit Kohlendioxid aus der Luft aus.
Mörtel zur Schaffung einer ersten haftvermittelnden Lage in einem “mehrlagigen“ System. Wird allgemein in einer dünnen Schicht aufgetragen.
Bauseits angebrachtes System aus werkmäßig hergestellten Produkten, das mindestens aus Klebemörtel und/oder mechanischen Befestigungen, Wärmedämmstoff, einer oder mehrerer Schichten Unterputz, Armierung, Schlussbeschichtung besteht. Die Komponenten sind nicht trennbar.
(EN 13499+13500)
Die untere(n) Lage(n) eines mehrlagigen Systems. Üblicherweise mit einem Oberputz versehen.
(EN 998-1)
Schicht, die direkt auf den Putzgrund / den Wärmedämmstoff aufgebracht wird. Sie enthält die Armierung. Der Unterputz bestimmt die meisten mechanischen Eigenschaften des Systems.
(EN 13499+13500)
Beschichtung(en) aus mineralischen, organischen und/oder anorganischen Materialien, die die äußere Schicht eines Systems bilden.
(EN 13499+13500)
Farbiger Dispersionsmörtel für Schutz und optische Gestaltung vertikaler Flächen.
Farbiger Werkmörtel mit mineralischen Bindemitteln (Zement, Kalk, Gips…) für Schutz und optische Gestaltung vertikaler Flächen.
Eignungsprüfungsputzmörtel, der in einer Lage aufgetragen wird und der alle Funktionen (Wasserabweisung und optische Gestaltung) eines mehrlagigen Systems übernimmt. Er ist im allgemeinen farbig.
(EN 998-1)
Eignungsprüfungsmörtel mit bestimmten wärmedämmenden Eigenschaften.
(EN 998-1)
Eignungsprüfungsmörtel für das Verputzen von feuchten und wasserlösliche Salze enthaltenden Wänden.
Mörtel, der widerstandsfähig gegen Regen ist und den Untergrund vor Durchfeuchtung schützt (z.B. wasserabweisender Außenputz und Einlagenputz).
Mörtel zum Abdichten undichter Stellen. Bindet normalerweise sehr schnell ab.
Eignungsprüfungsmörtel, der das Eindringen von Wasser in den Putzgrund bis zu einem bestimmten Druck verhindert.
Mischung eines oder mehrerer anorganischer Bindemittel, Zuschläge, Zusatzstoffe und/oder Zusatzmittel für das Vermauern von Mauersteinen. Er kann für „dicke“ oder „dünne“ Fugen bestimmt sein.
(EN 998-2)
Mörtel zum Vermörteln von Dachziegeln und zur Abdichung von Dachelementen und Mauerwerk.
Eignungsprüfungsmörtel für die Instandsetzung von Natursteinmauerwerk.
Flüssiger Mörtel zur Herstellung von Abgußformen. Er wird gewöhnlich für die Herstellung von Statuen, Brüstungen, Gesimsen, Grabplatten, Pflastersteinen usw. verwendet.
Eignungsprüfungsmörtel zur Reparatur oder zum Ersatz von beschädigtem Beton. Er kann tragend (Berücksichtigung der Tragwirkung) sein oder nicht.
(EN 1504-1)
Eignungsprüfungsmörtel zur abschließenden Bearbeitung eines Untergrundes, um eine ebene und glatte Fläche zu erhalten. Für Wände und Decken.
Eignungsprüfungsmörtel für den Ausgleich von Bodenflächen, um eine ebene und glatte Fläche zu erhalten. Für Boden  und Estrichflächen.
Mörtel zur Ausführung von Estrichen auf Bodenflächen.
Eignungsprüfungsmörtel zum Untergießen von Maschinen oder Materialien. Er kann zement- oder kunstharzgebunden sein.
(EN 1504-1)
Mischung aus hydraulischen Bindemitteln, Zuschlägen, Polymeren und anderen organischen Zusatzmitteln zum Zusammenkleben von Materialien.
(EN 12004 – Fliesenkleber)
Gemisch aus organischen Bindemitteln in Form wässriger Polymerdispersionen, organischen Zusätzen und mineralischen Füllstoffen.
(EN 12004 – Fliesenkleber)
Zwei-Komponenten-Reaktionsharzmörtel für das Verkleben von Materialien.
(EN 12004 – Fliesenkleber)
(EN 1540-1 – Konstruktionskleber)
Mörtel zur Ausfüllung von Fugen zwischen Mauersteinen oder Fliesen.
(EN 13888)
Eignungsprüfungsmörtel zur Verwendung in Fugen mit einer Dicke zwischen 1 mm und 3 mm.
(EN 998-2)
Mörtel zur Erstellung eines Mörtelbetts für Gehwegplatten oder Pflastersteine.
Eignungsprüfungsmörtel für die Befestigung und das Verankern von Materialien. Er kann zement- oder kunstharzgebunden sein.
(EN 1504-1)
Flüssiger und/oder thixotroper Eignungsprüfungsmörtel zum Ausfüllen von Rissen oder Hohlräumen. Er wird durch Injektion unter Druck verarbeitet und kann zement- oder kunstharzgebunden sein.
(EN 1504-1)
„Trockener“ Mörtel für die Ausführung von Trockenspritzverfahren (Spritztechnik). Er wird gewöhnlich zur Verstärkung von Bauwerken eingesetzt.
Flüssiger Mörtel zum Verfüllen von Löchern oder leeren Fugen.

3. Hilfsbauteile und Ausgangsstoffe

Körnige Materialien, die nicht aktiv an der Erhärtung des Mörtels beteiligt sind.
(EN 998)
Organischer oder anorganischer Stoff, der beim Mischen in geringen Mengen zugegeben wird, um die Eigenschaften des Mörtels im frischen und/oder erhärteten Zustand zu verändern.
(EN 13318, EN 998)
Zuschläge mit hohem Verschleißwiderstand.
(EN 13318)
Zusatzmittel, das eine bestimmte Menge von kleinen, gleichmäßig verteilten Luftporen in den frischen Mörtel einträgt, die nach dem Abbinden verbleiben.
Fein zerteiltes anorganisches Material, das dem Mörtel beigegeben werden kann, um Eigenschaften zu verbessern oder besondere Eigenschaften zu erzielen.
(EN 13318, EN 998)
Zusatzmittel, das eine deutliche Verminderung des Wassergehaltes eines Mörtels ohne Konsistenzbeeinflussung erlaubt, oder das Fließverhalten ohne Wassergehaltsveränderung deutlich verbessert, oder beide Effekte gleichzeitig bewirkt.
(EN 13318)
Zusatzmittel, das die Verminderung des Wassergehaltes eines Mörtels erlaubt, ohne dessen Konsistenz zu beeinflussen, oder das Fließverhalten verbessert, ohne den Wassergehalt zu beeinflussen, oder beide Effekte gleichzeitig bewirkt.
(EN 13318)
Zusatzmittel für Mörtel zur Verzögerung des Erstarrens.
(EN 13318)
Stahlstäbe oder -drähte, Bewehrungsmatten oder Fasern, die in Mörtel eingebettet werden oder Einlage im Putzsystem, die dessen mechanische Festigkeit verbessert.
(EN 13318, EN 13500)
Werkstoff zur Sicherstellung des Haftens des Putzmörtels unabhängig vom Untergrund.
Ein Produkt zum Befestigen des Wärmedämmstoffes eines WDVS auf dem Untergrund.
(EN 13500)
Baustoff, der den Wärmedurchgang verringert und der seine Dämmwirkung aus seiner chemischen Natur und/oder physikalischen Struktur bezieht.
(EN ISO 9229)
Leichter körniger Dämmstoff mit einer Zellstruktur, die durch Expandieren mineralischer Tone durch Hitze entsteht.
(EN ISO 9229)
Leichter körniger Dämmstoff, der aus natürlich vorkommendem vulkanischem Gestein hergestellt wird. Seine Zellstruktur wird durch Hitzewirkung gebildet.
Dämmstoff, der dadurch entsteht, dass ein natürliches, glimmerartiges Mineral durch Erhitzen gebläht bzw. entwässert wird.
(EN ISO 9229)
Zubehör zum Befestigen der Wärmedämmplatten eines WDVS auf dem Untergrund (z.B. Schienen oder Dübel).
(EN 13499)
Dämmstoff mit wolliger Beschaffenheit, der aus geschmolzenem Stein, Schlacke oder Glas hergestellt wird.
(EN ISO 9229)
Faser, die als Endlosfaden aus geschmolzenem Glas hergestellt wird und die üblicherweise für Armierungen, Gewebe oder Textilien verwendet wird.
(EN ISO 9229)

4. Verarbeitungseigenschaften

Frischmörteleigenschaften. Die Zeitangaben beziehen sich auf eine Temperatur von ~ 20°C.
Die angegebenen Werte werden im allgemeinen bei höheren Temperaturen kleiner und steigen bei niedrigeren Temperaturen.

Summe der Verarbeitungseigenschaften eines Mörtels, die seine plastischen Verwendungsmöglichkeiten angeben.
(EN 1015-9)
Luftmenge, die im Mörtel eingeschlossen ist.
(EN 1015-7)
Fließverhalten von Frischmörtel.
(EN 1015-3 – Mauermörtel)
(EN 12706 – Bodenausgleichsmörtel)
Fähigkeit eines Frischmörtels, die Konsistenz infolge von Bewegungsenergie (z.B. Rühren oder Schütteln) zu verändern.
Fähigkeit eines flüssigen Frischmörtels, selbständig eine glatte Oberfläche zu bilden.
Fähigkeit eines Frischmörtels, selbständig eine ebene Oberfläche zu bilden.
Fähigkeit eines Frischmörtels den Untergrund oder ein angrenzendes Material zu benetzen, um die Haftung zu verbessern.
(EN 1347)
Zeitpunkt bis zu dem unter definierten Lagerungsbedingungen ein Mörtel seine Verarbeitungseigenschaften behält.
(EN 12004)
Zeitraum zwischen der Herstellung des Mörtels und dem frühestmöglichen Zeitpunkt der Verarbeitung
(EN 12004)
Zeitspanne, in der ein Mörtel nach seiner Herstellung verarbeitet werden kann.
(EN 1015-9)
Maximal möglicher Zeitraum zwischen Aufbringen des Mörtels und abschließender Bearbeitung
(EN 1346 – Fliesenkleber)
(EN 12189 – Reparaturmörtel für Beton)
Maximale Zeitspanne innerhalb derer Lagekorrekturen ohne wesentliche Festigkeitsverluste vorgenommen werden können (z.B. Lagekorrekturen von Mauersteinen oder Fliesen nach Aufbringen des Mörtels).
(EN 1015-9 – Mauermörtel)
(EN 12004 – Fliesenkleber)
Zeitraum, nach dem der Mörtel zu erhärten beginnt. Nach dieser Zeit bleibt der Mörtel normalerweise auch in Kontakt mit Wasser fest.
(EN 1015-4)
Zeitraum zur Erreichung der Festigkeit des Mörtels. In der Praxis ist dies der Zeitraum, nach dem ein Element normalerweise belastet werden kann.
Auftrag einer neuen Mörtelschicht unmittelbar auf die vorhergehende, vor deren Abbinden.
(EN 13318)
Manuelles oder mechanisches Verfahren, um die Rohdichte des Frischmörtels zu erhöhen.
(EN 13318)
Fähigkeit eines hydraulischen Frischmörtels, das Zubereitungswasser für eine normale Aushärtung zu speichern.
(EN 1015-8)


5. Festmörteleigenschaften (Leistungsmerkmale)

Eigenschaften des erhärteten Mörtels. Die Werte beziehen sich üblicherweise auf Standardlaborbedingungen. Unter Baustellenbedingungen ermittelte Werte können davon abweichen.

Widerstandsfähigkeit eines Mörtels gegen chemische, mechanische und klimatische Einwirkungen während seiner Gebrauchsdauer.
Verhältnis zwischen dem Porenvolumen und dem Gesamtvolumen des Mörtels.
(EN 1015-7)
Fähigkeit eines Mörtels, Wasser ohne Druckanwendung zu absorbieren. Es besteht keine Beziehung zwischen Porosität und Kapillarität.
(EN 1015-18 – Mauermörtel)
(EN 13888 – Fugenmörtel für Fliesen und Platten)
Widerstand eines Mörtels gegen das Eindringen von Wasser unter einem bestimmten Druck.
Wasserdampf, der durch die Oberfläche eines Mörtels unter Gleichgewichtsbedingungen strömt, angegeben als Dampfdruckunterschied.
(EN 1015-19)
Fähigkeit eines Mörtels, sich unter Spannung ohne Gefügezerstörung zu verformen. Diese Eigenschaft wird als Elastizitätsmodul, dynamisch oder statisch angegeben.
(ISO 5271+2)
Durchbiegung einer Mörtelprobe in Probenmitte bei einem Drei-Punkt-Biegeversuch.
(EN 12002 – Klebemörtel und Fliesenkleber)
Die maximale Haftkraft (Haftfestigkeit) eines Mörtels auf einem Untergrund, die durch Zugoder Scherversuch bestimmt werden kann.
Widerstand einer Oberfläche gegen eine Zugbeanspruchung senkrecht zur Oberfläche.
(EN 1348 – Klebemörtel)
(EN 1015-12 – Putzmörtel)
(EN 12636 – Reparaturmörtel für Beton)
Widerstand gegen eine parallel zur Oberfläche aufgebrachte Kraft.
(EN 1322 – Kleber und Reaktionsharze)
(EN 12615 – Reparaturmörtel für Beton)
Bruch in der Grenzfläche zwischen Mörtel und Untergrund. Der Wert korrespondiert mit der Haftfestigkeit.
Bruch im Mörtel (die Festigkeit des Mörtels ist kleiner als die des Untergrundes) oder Bruch im Untergrund (die Festigkeit des Mörtels ist größer als die des Untergrundes).
Bruchfestigkeit eines Mörtels bestimmt im DreiPunkt-Biegeversuch.
(EN 1015-11 – Mauermörtel)
(EN 13888 – Fugenmörtel für Fliesen und Platten)
Maximale Festigkeit eines Mörtels bestimmt im Druckversuch.
(EN 1015-11 – Mauermörtel)
(EN 13888 – Fugenmörtel für Fliesen und Platten)
Volumenverminderung eines unbehinderten Mörtels in Folge der Erhärtung.
(EN 12808-4 – Fugenmörtel für Fliesen und Platten)
Widerstand einer Mörteloberfläche gegen mechanische Beanspruchung.
(ISO 7784-2)
(EN 12808-2 - Fugenmörtel für Fliesen und Platten)
Oberflächenstruktur eines Mörtels.
Widerstand einer Mörteloberfläche gegen Eindruck einer belasteten Stahlkugel.
Der Lamda-Wert eines Mörtels im trockenen Zustand. Der Lamda-Wert ist abhängig von der Dichte des Festmörtels.
(EN 1745)


EMOdico 2nd Edition 2000 - Technisches Wörterbuch
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