"Putz ok"-Gütesiegel: wichtiger Erfolgsfaktor
Branche der Putz-Verarbeiter muss stärkeres Qualitätsbewusstein entwickeln
PRESSEMITTEILUNG
Das Thema gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nur jene Betriebe, die eine Krise als Chance erkennen - und die richtigen Weichen stellen - werden in Zukunft am Markt reüssieren.
Dies gilt auch für die Branche der Putz-Verarbeiter, die sich mit den zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen in der Bau-Branche auseinandersetzen müssen.
Mit dem „Putz ok“- Gütesiegel haben Fachbetriebe die Chance, sich als Qualitätsanbieter bei Planern und Bauherren zu positionieren und sich positiv von den „schwarzen Schafen“ der Branche abzuheben. „Putz-ok“- zertifizierte Fachbetriebe sichern ihren Auftraggebern höchste Qualität bei fairem Preis-Leistungsverhältnis.
Die gewerblichen Putzverarbeiter sehen sich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert: Auftragsrückgänge bedingt durch die anhaltende wirtschaftliche Situation, eine Vielzahl an neuen Bau-Produkten und -verfahren, Kostendruck sowie zunehmender Mitbewerb aus dem Ausland kennzeichnen ihr Marktumfeld. Aber welche Maßnahmen sollten Betriebe in Krisenzeiten ergreifen? Genügt es etwa, einfach auf bessere Zeiten zu hoffen, frei nach dem Motto „Augen zu und durch?
„Einfach so weiter zu machen wie bisher ist sicher der falsche Weg“, betont Ing. Roland Künast, Obmann der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP).
„Genau jetzt ist für Fachbetriebe der beste Zeitpunkt, um in Qualität und Ausbildung bei der Beratung und Ausführung zu investieren. Nur jene Betriebe, die sich rechtzeitig auf den Aufschwung vorbereiten, werden sich in Zukunft als kompetente Partner für Bauherren, Planer und ausschreibende Behörden etablieren können“, so Künast weiter.
Mit den „Putz ok“-zertifizierten Fachbetrieben holt die ÖAP die TOP- Ausführung von Putzarbeiten in Österreich „vor den Vorhang“.
Der Branche der Putzverarbeiter, der Trockenmörtelindustrie, Herstellern von Wandbaustoffen sowie Zubehörlieferanten steht mit dem „Putz ok“ - Gütesiegel somit ein wertvolles Zertifizierungs-Tool zur Verfügung.
Mit dieser Qualitätsgarantie können sich die Betriebe als seriöse und kompetente Partner bei potentiellen Auftraggebern positionieren.
Gleichzeitig unterstützt die ÖAP mit der Herausgabe allgemein anerkannter praxisbezogener Regelwerke nach neuestem Stand der Technik den Wissens-Transfer zwischen Industrie, Handel, Gewerbe und Wissenschaft.
Gütesiegel „PUTZ ok“ als Qualitätsgarantie
Um die Marktposition qualitätsbewusster Putzfachbetriebe zu stärken, führte die ÖAP Ende 2006 das Gütesiegel „PUTZ ok“ ein.
Das Gütezeichen „PUTZ ok" erhalten ausschließlich Betriebe, die ihren Firmensitz in Österreich haben und mindestens dreijährige, einschlägige Tätigkeit am Markt vorweisen können. Weiters müssen diese Firmen sämtliche gewerbe- und abgabenrechtlichen Vorschriften erfüllen und verpflichten sich freiwillig zu laufenden Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Mitarbeiter sowie zum Nachweis der Kundenzufriedenheit.
Die Liste der "PUTZ ok"-Fachbetriebe wird halbjährlich aktualisiert und ist unter www.oeap.at abrufbar.
ÖAP: Drehscheibe der Branche
Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP) wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, einen hohen Qualitäts-Standard beim Verputzen von Bauwerken sicherzustellen und Schadensfälle zu reduzieren.
Heute genießt die Branchenplattform in der internationalen Bauwelt eine einzigartige Position als impulsgebende und richtungsweisende Instanz und setzt europaweit Standards in der Putztechnologie.
Derzeit zählt die ÖAP über 60 Mitgliedsbetriebe, die sich zu je einem Drittel aus den Bereichen Handwerk, Putz- und Baustoffindustrie und Systemlieferanten zusammensetzen.
Kontakt:
Karin Wiesinger, Günter Schiester
Pressestelle c/o Trimedia Communications Austria
A-1070 Wien, Siebensterngasse 31
T 01 524 43 00
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Originaldatei: PA_OEAP_160909.doc
Gütesiegel: Siegel+Zusatz.pdf